Eine surreale Kunstinstallation von Beeple mit Roboterhunde gekrönt mit hyperrealistischen Silikonköpfen der globalen Machtfiguren hat offiziell das Internet übernommen. Dazu gehört Elon Musk, Jeff Bezosund verschiedene andere. Der mittlerweile virale Clip zeigt diese unheimlichen Kreationen in einem Museum in Berlin. Dadurch ist es eindeutig gelungen, die sehr dünne Grenze zwischen Satire und Unbehagen zu verwischen.
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Das Internet reagiert auf virale Roboterhunde mit Köpfen von Technikmogulen
Die beliebte Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin ist das Werk des gefeierten amerikanischen Digitalkünstlers Mike Winkelmann, alias Beeple. Er ist bekannt für seine provokanten Ansichten zu Technologie, Kapitalismus und Internetkultur. Und dieses Mal hat Beeple im wahrsten Sinne des Wortes alles getan, um diesen globalen Supermächten Gesichter zu geben.
Die Associated Press nutzte sogar die sozialen Medien und veröffentlichte dieses virale Video auf X (ehemals Twitter). Dies wurde mit der Überschrift gepostet: „Roboterhunde mit hyperrealistischen Silikonköpfen nach dem Vorbild von Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Kim Jong Un und anderen globalen Persönlichkeiten streifen in einer Ausstellung des amerikanischen Künstlers Beeple durch ein Berliner Museum.“
Die Roboterhunde mit dem Titel „Regular Animals“ waren sichtbar weltberühmten Figuren nachempfunden und hinterließen bei allen eine große Überraschung. Sie „kacken“ auch gedruckte Bilder ihrer Umgebung, die von der KI so transformiert wurden, dass sie zu den Persönlichkeiten passen, deren Köpfe sie tragen. Darüber hinaus wurden diese von integrierten Kameras erfasst.
Unterdessen erklärte Beeple AP die tiefere Botschaft hinter dem Spektakel. Er teilte mit: „In der Vergangenheit wurde unsere Sicht auf die Welt teilweise davon geprägt, wie Künstler die Welt sahen. Wie Picasso malte, veränderte unsere Sicht auf die Welt, wie Warhol über Konsumismus und Popkultur sprach, was seine Sicht auf diese Dinge veränderte. Jetzt wird unsere Sicht auf die Welt von Technologie-Milliardären geprägt, die über leistungsstarke Algorithmen verfügen, die entscheiden, was wir sehen und was wir nicht sehen.“
Beeple fügte weiter hinzu: „Das ist eine immense Macht, die wir meiner Meinung nach noch nicht vollständig verstanden haben, insbesondere weil sie, wenn sie etwas ändern wollen, keine Lobbyarbeit bei den Vereinten Nationen betreiben müssen. Sie müssen nichts durch den Kongress oder die EU bringen, sie wachen einfach auf und ändern diese Algorithmen.“
Die Installation greift die wachsende weltweite Besorgnis über den unkontrollierten Einfluss von Technologiegiganten auf. Ganz gleich, ob sie es als clevere Satire oder beunruhigende Prophezeiung betrachten, das Internet schaut offensichtlich nicht weg!
Ursprünglich berichtet von Mehak Walia auf Mandatory.