Nvidia hat seinen mit Spannung erwarteten Termin verzögert RTX 50-Serie „Super“-Grafikkarten. Einschränkungen in der Lieferkette und sich ändernde Unternehmensprioritäten scheinen die Entscheidung beeinflusst zu haben. Die aktualisierten GPUs sollten voraussichtlich im Januar auf der CES 2026 vorgestellt werden, aber Nvidia ließ die Einführung aus und ließ PC-Spieler keine Antworten.
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Nvidia wird die Veröffentlichung von Gaming-Chips verzögern
Laut einem Bericht von The Information haben Nvidia-Führungskräfte den Anruf im Dezember getätigt. Das Problem lag angeblich nicht an der Leistung oder dem Design, sondern am RAM. Ein globaler Speichermangel zwang Nvidia dazu, zu entscheiden, wo Ressourcen zugewiesen werden sollten. Das Unternehmen priorisierte KI-Beschleuniger, die weitaus mehr Umsatz generieren als Gaming-GPUs.
Dem Bericht zufolge drosselt Nvidia auch die Produktion seiner aktuellen Karten der RTX-50-Serie. Dieser Schritt erhöht den Druck auf einen bereits angespannten Markt. Einzelhändler haben Schwierigkeiten, die GPUs auf Lager zu halten, und Nachbestände sind schnell ausverkauft. Weniger Karten könnten die Knappheit verlängern und die Preise für Spieler, die Upgrades planen, hoch halten.
Die Verschiebung unterstreicht den veränderten Geschäftsfokus von Nvidia. In seinen Ergebnissen für das dritte Quartal 2026 meldete Nvidia einen Gesamtumsatz von 57 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit Rechenzentren machte davon 51,2 Milliarden US-Dollar aus, angetrieben durch die boomende Nachfrage nach KI-Chips. Der Gaming-Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent, macht jedoch mittlerweile einen viel kleineren Teil des Geschäfts des Unternehmens aus.
Nvidia könnte seine Roadmap noch überarbeiten, wenn sich die Speicherversorgung verbessert. Bis dahin müssen PC-Spieler möglicherweise warten. Der KI-Boom hat weiterhin Vorrang und große GPU-Upgrades bleiben auf Eis.
Ursprünglich berichtet von Samridhi Goel auf Mandatory.