Ein chinesisches Robotik-Startup erweitert die Grenzen lebensechter Maschinen mit einem neuen humanoiden Roboter, der fast wie ein Mensch aussieht und sich auch so anfühlt. Das in Shanghai ansässige Unternehmen DroidUp stellte kürzlich seine neueste Kreation vor, Moya, einen „vollständig biometrischen“ Roboter, der das menschliche Aussehen, die Bewegung und sogar die Körpertemperatur nachahmen soll.
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Chinesisches Unternehmen stellt humanoiden Roboter im Wert von 173.000 US-Dollar vor
Moya ist etwa 1,75 Meter groß und wiegt etwa 70 Pfund. Der Roboter verfügt über fortschrittliche Gesichtsausdrücke und flüssige Bewegungen, die ihm eine auffallend realistische Präsenz verleihen. Benutzer können das Aussehen des Roboters anpassen, indem sie Teile austauschen, um einen männlichen oder weiblichen Körperbau zu schaffen. Sie können auch Frisuren und andere Funktionen anpassen.
Um das lebensechte Gefühl zu verstärken, fügte DroidUp Schichten fleischähnlicher Polsterung unter Moyas Silikonaußenseite hinzu, einschließlich einer Brustkorbstruktur. Eine hinter den Augen des Roboters angebrachte Kamera ermöglicht es ihm, seine Umgebung zu verfolgen und in Echtzeit mit Menschen zu kommunizieren.
Eines der ungewöhnlichsten Merkmale von Moya ist das eingebaute Heizsystem. Der Roboter hält eine Körpertemperatur zwischen 90 und 97 Grad Fahrenheit aufrecht, was der eines Menschen sehr nahe kommt. Laut Gründer Li Quingdu besteht das Ziel darin, Maschinen zu schaffen, die sich warm und zugänglich anfühlen, statt kalt und mechanisch.
DroidUp plant, Moya als sozialen Begleiter an Gesundheitsunternehmen zu vermarkten. Der Roboter wird voraussichtlich etwa 173.000 US-Dollar kosten und voraussichtlich Ende 2026 in den Handel kommen.
Moya ist die neueste virale Innovation aus Chinas wachsender Robotikindustrie. Im Jahr 2025 sorgte ein anderes in Shanghai ansässiges Unternehmen für Schlagzeilen, als sein humanoider Roboter einen 100 Kilometer langen Spaziergang ohne Hilfe absolvierte, was den schnellen Fortschritt auf diesem Gebiet verdeutlichte.
Ursprünglich berichtet von Samridhi Goel auf Mandatory.