Mushoku Tensei: Jobless Reincarnation II – Folge 18

© 理不尽な孫の手/MFブックス/「無職転生Ⅱ」製作委員会

Diese Episode ist in zwei kontrastierende Teile unterteilt, um Rudeus’ Rätsel hervorzuheben. Zum einen sehen wir, wie großartig Rudeus‘ zweites Leben geworden ist. Er hat eine Frau, die ihn liebt, Freunde, die sich um ihn kümmern, und zwei Schwestern, die eine Lücke in seinem Herzen füllen, von der er nicht wusste, dass sie da ist. Und gerade als die Dinge nicht besser aussehen könnten, erhält er die wunderbarste Nachricht überhaupt: Sylphy ist schwanger. Damit ist Rudeus dem idealen Familienleben, von dem er immer geträumt hat, einen Schritt näher gekommen. Es bleibt nur noch, dass sein Vater und Lilia mit seiner Mutter zurückkehren, damit alles perfekt wird.

Hier beginnen wir mit der zweiten Hälfte der Episode – also dem Teil, in dem Rudeus‘ glückliche Welt um ihn herum zusammenbricht. Er erhält die Nachricht, dass die Suche nach seiner Mutter in eine Sackgasse geraten ist – der Suchtrupp braucht Hilfe (auch wenn sein Vater selbst noch nicht darum gebeten hat). Dies bringt Rudeus mitten in eine Situation, in der es keinen Sieg mehr gibt.

Grundsätzlich steht Rudeus vor einem Zeitproblem. Die Reise dorthin, wo seine Mutter ist, würde jeweils ein Jahr dauern – und dabei ist die tatsächliche Zeit, die für ihre Rettung erforderlich wäre, noch nicht einmal eingerechnet. Daher muss Rudeus eine Entscheidung treffen: bei seiner neuen Familie zu bleiben oder sie zu verlassen, um seine alte zu retten – und verpasst dabei die Geburt seines Kindes.

Das Tolle an diesem Dilemma ist, dass es ein rein internes Problem ist. Alle um ihn herum unterstützen ihn, wenn er sich dazu entschließt, seine Mutter zu retten – sogar Sylphy. Darüber hinaus sind seine Freunde sogar bereit, seiner Frau während seiner Abwesenheit zu helfen. Körperlich wäre alles in Ordnung, wenn er gehen würde. Emotional … nun, darin liegt das Problem.

Der Gedanke, Sylphy, sein Kind, seine Schwestern und das Leben, das er aufgebaut hat, im Stich zu lassen, bringt ihn innerlich um. Aber selbst dann ist die Vorstellung, sein Glück zu genießen, während seine Mutter und sein Vater leiden, nicht weniger schmerzhaft. Natürlich taucht hier der Mensch-Gott auf …

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