Der ZimaBoard 2 ist ein kompaktes x86-Serverboard, das in ein Mini-NAS, einen Heimserver, eine Medienbox oder einen Self-Hosting-Hub verwandelt werden kann. Auch wenn NAS- und Heimservergeräte einschüchternd klingen können, ist die Idee hier recht einfach: Benutzern ein kompaktes System zur Verfügung zu stellen, das Dateien speichern, nützliche Apps ausführen, Medien streamen und Geräte sichern kann, ohne dass ein vollwertiger Server in der Ecke brummt. Für uns hier bei GameRevolution bedeutet das, dass wir die Gameplay-Aufnahmen, Screenshots, Filme, Mods und jahrelangen zufälligen Dateien, die über Laufwerke verstreut sind, sicher sichern müssen. Was kann man nicht mögen? Nun, nach gründlichen Tests ist es Zeit für mich Rezension.
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Klein in der Statur, aber groß in den Funktionen
Wie zu erwarten ist, steht die Speicherung im Mittelpunkt. Das ZimaBoard 2 verfügt über zwei SATA-Anschlüsse, sodass Benutzer Laufwerke anschließen und ein kompaktes NAS-Setup mit zwei Laufwerken aufbauen können. Die Rohkapazität wird je nach verwendeten Laufwerken mit bis zu 36 TB angegeben, der nutzbare Speicherplatz variiert jedoch je nach Formatierung und RAID-Setup.
Auch die I/O-Auswahl ist für so ein kleines Gerät beeindruckend. Duales 2,5-GbE-Ethernet ist großartig anzusehen, insbesondere für schnellere Übertragungen im ganzen Haus, und die PCIe 3.0-Erweiterung bietet abenteuerlustigen Benutzern Raum zum Experimentieren.
ZimaOS ist vorinstalliert und eine starke Standardoption für Benutzer, die einen benutzerfreundlicheren Ausgangspunkt wünschen. Zima sagt auch, dass Benutzer je nach Setup und Erfahrungsniveau andere Betriebssysteme wie TrueNAS, Proxmox, Debian, Ubuntu Server, pfSense, OpenWrt oder Windows installieren können.
Durch und durch flexibel

Die größte Stärke des ZimaBoard 2 ist seine Flexibilität. Für Medienkonsumenten (und Horter) wie mich wurde dieses Gerät zum Ort, an dem Aufnahmen, Screenshots, Medienordner, Spielsicherungen und gemeinsame Haushaltsdateien gespeichert sind. Es eignet sich auch hervorragend für das Medien-Streaming.
ZimaOS leistet gute Arbeit und erleichtert die Einrichtung und Verwaltung. Das Dashboard, die Dateitools, der App Store und die Speicheroptionen sorgen dafür, dass sich das Erlebnis zugänglich anfühlt, was für NAS-Neulinge wichtig ist. Während fortgeschrittene Benutzer viel zu optimieren finden, ist es gut zu wissen, dass sich Neulinge bei dieser Einführung in die Welt der NAS nicht völlig verloren fühlen werden.
Im Einsatz möchte ich genau so ein Produkt im Hintergrund arbeiten lassen. Es nimmt nicht viel Platz ein, erfordert nicht viel Aufmerksamkeit und öffnet die Tür zu PC-Backups, Medien-Streaming und lokalem Dateizugriff, ohne auf ein anderes Cloud-Abonnement angewiesen zu sein.
Fast perfekt

Was die Nachteile angeht, gibt es hier nichts, was besonders beleidigend wirkt, aber es gibt einige Dinge zu beachten. Wie bereits erwähnt, liegt das ZimaBoard 2 zwar gut in der Hand, liegt aber nicht ganz in der Hand. Für fortgeschrittenere Speicher-, Netzwerk- und App-Setups ist möglicherweise noch etwas Einarbeitung erforderlich.
Der PCIe-Ausbau ist spannend, Nutzer sollten allerdings realistisch sein. Da es sich um ein kleines System handelt, sind Add-ons mit geringem Stromverbrauch am sinnvollsten. Erwarten Sie nicht, dass es sich wie ein vollwertiger Desktop- oder Rack-Server verhält.
Endgültiges Urteil
Ab 339 US-Dollar ist das ZimaBoard 2 eine hochwertigere Wahl, aber es ist unglaublich ausgefeilt und erfüllt viele Kriterien. Es ist kompakt, leise im lüfterlosen Betrieb, flexibel und leistungsstark genug für die Aufgaben, die den meisten Heimanwendern und PC-Spielern tatsächlich am Herzen liegen. Es handelt sich zwar nicht um die einsteigersicherste Option auf dem Markt, aber sie vereint Zugänglichkeit mit viel Raum zum Wachsen.
Positives und Negatives
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Kompaktes, unauffälliges Design
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ZimaOS macht die Einrichtung einfach
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Dual-Ethernet unterstützt schnellere Übertragungen
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Die PCIe-Erweiterung erhöht die Flexibilität
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Flexibel für viele Heimanwendungen
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Die Preise für diese Art von Produkt sind hoch
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RAM ist verlötet
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Die Einrichtung ist nicht ganz einfach